BIOGRAFIE

Anja Bihlmaier ist eine deutsche Dirigentin. Sowohl im Bereich Oper als auch in der nationalen und internationalen sinfonischen Konzertlandschaft feierte sie in den vergangenen Jahren große Erfolge.

 

Von 2015 bis 2018 war Anja Bihlmaier 1. Kapellmeisterin und stellvertretende Generalmusikdirektorin am Staatstheater Kassel. Zuvor war sie 2. Kapellmeisterin an der Staatsoper Hannover und 2. Kapellmeisterin und Assistentin von Generalmusikdirektor Frank Beermann am Theater Chemnitz. Derzeit arbeitet sie als freischaffende Dirigentin.

 

In der Saison 2018-2019 gibt Anja Bihlmaier ihr Debüt beim Residentie Orkest (Niederlande), der Royal Stockholm Opera (Schweden),  bei der NDR Radiophilharmonie Hannover, bei den Nürnberger Symphonikern, beim Malmö Symphony Orchestra (Schweden), beim Lahti Symphony Orchestra (Finnland), bei der Västeras Sinfonietta (Schweden), bei den Brandenburger Symphonikern, bei der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und beim Aarhus Symphony Orchestra (Dänemark), beim Sønderjylland Symphony Orchestra (Dänemark) und beim L’Orchestra Teatro Massimo Bellini (Italien).

Wiedereinladungen führen sie unter anderem zur Göteborg Opera (Schweden), zur Wiener Volksoper (Wiederaufnamen Mozart: Die Zauberflöte und Strauß: Die Fledermaus) zum Toledo Symphony Orchestra (USA), zum Odense Symphony Orchestra (Dänemark), zur Jönköping Sinfonietta (Schweden) und zum Sinfonieorchester Gävle (Schweden).

 

In der Saison 2017-2018 gab sie unter anderem ihr Debüt an der Volksoper Wien, beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, den Göteborger Symphonikern, beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, und bei der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern und bei der Tapiola Sinfonietta. Des Weiteren gab Anja Bihlmaier ihr USA-Debüt beim Toledo Symphony Orchestra. Im Sommer 2017 leitete sie die Premiere sowie zahlreiche Vorstellungen von Verdis „Rigoletto“ (Regie: Philippe Arlaud) an der Oper im Steinbruch in Österreich. Die Premiere wurde vom ORF mitgeschnitten und ist auf DVD erschienen.

 

In der Saison 2017-2018 dirigierte Anja Bihlmaier zudem Orchester wie das Gävle Symphony Orchestra, Jönköping Sinfonietta, Wermland Opera Orchestra und das Nordic Chamber Orchestera. Sie kehrte außerdem für Gastdirigate zum Göttinger Symphonie Orchester, dem Turku Symphony Orchestra, dem Orchester des TfN Hildesheim und dem Gothenborg University Orchestra zurück. Am Saarländischen Staatstheater dirigierte sie Puccinis La Bohème. Am Staatstheater Kassel leitete sie drei Sinfoniekonzerte und die Premiere von Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“. Diese wurde von Deutschlandradio Kultur live übertragen.

In der Saison 2016-2017 übernahm Anja Bihlmaier am Staatstheater Kassel die musikalische Leitung von Verdis Luisa Miller, Gounods Roméo et Juliette sowie die Programmierung und Leitung dreier Sinfoniekonzerte.

Weitere Highlights der Saison 2016-2017 waren Konzerte mit dem Göttinger Symphonie Orchester, dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck, den Bremer Philharmonikern und dem Sinfonieorchester Wuppertal. Anja Bihlmaier gab zudem ihr Debüt beim Gothenburg University Symphony, Turku Symphony und dem Odense Symphony Orchestra und kehrte außerdem als Gast an die Staatsoper Hannover mit der Wiederaufnahme von Bizets „Carmen“ zurück.

In Anja Bihlmaiers ersten Saison 2015-2016 am Staatstheater Kassel dirigierte sie die Premiere von Mozarts Entführung aus dem Serail (Regie: Adriana Altaras) und Bellinis Norma sowie die Wiederaufnahmen von Tschaikowskys Eugen Onegin, Verdis Rigoletto und Puccinis La Bohème.

Im Juli 2016 sprang Anja Bihlmaier für den erkrankten Patrik Ringborg ein und dirigierte mit großem Erfolg Mahlers Das Lied von der Erde.

In den vergangenen Spielzeiten 2013-2014 und 2014-2015 war Anja Bihlmaier als 2. Kapellmeisterin an der Staatsoper Hannover tätig, wo sie Premieren von Tschaikowskys Dornröschen, Grétrys Zémire et Azor und Wiederaufnahmen von Tschaikowskys Eugen Onegin und Bizets Carmen leitete. Zu den Höhepunkten ihrer letzten Spielzeit dort zählten Massenets Werther (ausgezeichnet als „Beste Neuproduktion der Spielzeit 2014-2015“) und Mozarts Le Nozze di Figaro. Anja Bihlmaier bleibt der Staatsoper Hannover weiterhin als Gastdirigentin verbunden und so leitete sie im September 2015 die in der Presse vielbeachtete Eröffnungspremiere zur neuen Saison: Dvořáks Rusalka (Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf).

 

Anja Bihlmaier wuchs im schwäbischen Abtsgmünd auf. Im Alter von 6 Jahren wurde sie erstmals musikalisch gefördert. Mit 12 Jahren erhielt sie Geigen- und Klavierunterricht. Zu ihren Lehrern gehörten u.a. Prof. Roland Baldini und Prof. Volker Stenzl.

 

Bei Prof. Scott Sandmeier studierte sie Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg und schloss das Studium 2006 mit Diplom ab.

 

Von 2004 bis 2005 war sie Stipendiatin der Dirigierklasse von Dennis Russell Davies und  Jorge Rotter am Mozarteum in Salzburg, Österreich.

 

2006 gewann Anja Bihlmaier den 3. Preis beim Internationalen Dirigierwettbewerb „Dimitri Mitropoulos“ in Athen. Sie war zudem Stipendiatin der Brahmsgesellschaft Baden-Baden e. V. und der Richard Wagner Stiftung. 2008 wurde sie zum Finale des Donatella Flick Dirigentenwettbewerbs in London eingeladen.

 

 

Als Mitglied des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats besuchte Anja Bihlmaier zwischen 2005 – 2008 Meisterkurse bei Sian Edwards, Peter Gülke, Günther Herbig, Gunter Kahlert, Kenneth Kiesler, Klauspeter Seibelund Jac van Steen. Sie nahm zudem an Meisterkursen bei Kirk Trevor und Tsung Yeh teil.

 

Zu ihren Mentoren zählt sie Giordano Bellincampi, Peter Gülke, Karen Kamensek und Antony Hermus. Anja Bihlmaier lebt derzeit in Kassel. In ihrer Freizeit fährt sie Rennrad und widmet sich mit großer Leidenschaft dem Windsurfen.

 

 

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PRESSESTIMMEN

„…Anja Bihlmaier zeigte einmal mehr, dass sie zu den interessantesten Dirigenten ihrer Generation gehört. Hervorragend strukturierte sie bereits die Ouvertüre und koordinierte nicht nur das schwierige a-cappella-Quartett perfekt. Ihr Verdi hatte  Kontur, Präzision und Klasse,..“

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE/Stefan Mauß/12.16

„…Sehr überzeugend das Dirigat von Anja Bihlmaier, der Ersten Kapellmeisterin am Hause. Ein delikater, ohne jeglichen Lärmaufwand auskommender Verdi breitet sich aus. Federnde Elastizität statt Humtata.“

FRANKFURTER RUNDSCHAU/Judith von Sternburg/12.16

„…Vollends überzeugend gerät die erste Kasseler Operneinstudierung,…die 1. Kapellmeisterin sorgt am Pult des Staatsorchesters für rhythmische Spannung, geschärfte Akzente, aber auch feine Transparenz- ein profilierter Mozart Ton…“.

FRANKFURTER RUNDSCHAU/Georg Pepl/6.16

„…Über das episodische hinaus weist jedoch die musikalische Realisierung. Anja Bihlmaier, findet einen kraftvollen und zugleich sensiblen Mozart-Ton. Rhythmisch federnd und temporeich kommen die „Türkenmusiken“ daher. Dagegen verbinden feine Bläserfarben etwa bei Konstanzes Arie „Traurigkeit ward mir zum Lose“ transparente Leichtigkeit mit Tiefe….“

HNA /Werner Fritsch/6.16

„…Die Sensation des Abends fand einmal mehr vor der Bühne statt: Die junge Kapellmeisterin Anja Bihlmaier zeigte nach ihrem umjubelten »Werther« nun mit der »Rusalka«, dass sie zu den begabtesten Dirigentinnen und Dirigenten der jüngeren Generation gehört.“

DAS OPERNGLAS/Stefan Mauß/11.2015

 

„…Dirigentin Anja Bihlmaier wurde beim Schlussapplaus mit Jubel überschüttet und das zu Recht. Sie versteht es, Leidenschaftlichkeit und feinste Differenzierung gleichermaßen zu bedienen und in großen Bögen die Spannung, ja den Sog der Musik mitreißend und beeindruckend im Gesamtkonzept ihres Dirigates zu verbinden, das gänzlich überzeugt.“

OMM/Bernd Stopka/09.2015

 

„…dieser Massenet unter dieser Dirigentin, mit diesem Orchester einfach traumhaft schön, aufregend aggressiv und herrlich melancholisch.“

DeWeZ/Richard Peter/05.2015

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