BIOGRAPHIE

Die deutsche Nachwuchsdirigentin Anja Bihlmaier studierte Dirigieren bei Scott Sandmeier an der Musikhochschule Freiburg und bei Dennis Russell Davies und Jorge Rotter am Mozarteum in Salzburg. 2005 wurde Anja Bihlmaier in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates aufgenommen. 2006 gewann sie den 3. Preis beim internationalen Dirigierwettbewerb Dimitri Mitroupoulos in Athen.

 

Seit der Spielzeit 2015/16 ist Anja Bihlmaier 1. Kapellmeisterin und stellvertretende Generalmusikdirektorin am Staatstheater Kassel. In ihrer ersten Saison dirigierte sie die Premiere von Mozarts ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL (Regie: Adriana Altaras) und Bellinis NORMA sowie die Wiederaufnahmen von Tschaikowskys EUGEN ONEGIN, Verdis RIGOLETTO und Puccinis LA BOHÉME. Im Juli sprang Anja Bihlmaier für den erkrankten Patrik Ringborg ein und dirigierte mit großem Erfolg Mahlers DAS LIED VON DER ERDE.

 

In der Saison 2016/17  leitet die junge Dirigentin die Premieren von Verdis LUISA MILLER und Gounods ROMÉO ET JULIETTE am Staatstheater Kassel sowie die Premiere von Verdis RIGOLETTO an der Oper im Steinbruch in St. Margarethen /Österreich.  Zudem kehrt sie mit der Wiederaufnahme von CARMEN an die Staatsoper Hannover zurück. Weitere Highlights der Saison 2016/17 sind Sinfoniekonzerte mit dem Staatstheater Kassel, mit dem Göttinger Symphonie Orchester, den Bremer Philharmonikern und dem Sinfonieorchester Wuppertal. Anja Bihlmaier wird zudem ihr Debüt beim Gothenburg University Symphony, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Philharmonischen Orchester Lübeck, Odense Sinfonieorchester, Turku Philharmonic Orchestra, und dem Nordic Chamber Orchestra geben.

In den vergangenen Spielzeiten 2014/15 und 2015/14 war Anja Bihlmaier als 2. Kapellmeisterin an der Staatsoper Hannover tätig, wo sie Premieren von Tschaikowskys DORNRÖSCHEN, Grétrys ZÉMIRE ET AZOR und Wiederaufnahmen von Tschaikowskys EUGEN ONEGIN und Bizets CARMEN leitete. Zu den Höhepunkten ihrer letzten Spielzeit dort zählten Massenets WERTHER (ausgezeichnet als „Beste Neuproduktion der Spielzeit 2014/2015“) und Mozarts LE NOZZE DI FIGARO. Anja Bihlmaier bleibt der Staatsoper Hannover weiterhin als Gastdirigentin verbunden und so leitete sie im September 2015 die in der Presse vielbeachtete Eröffnungspremiere zur neuen Saison: Dvořáks RUSALKA (Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf).

 

Nach Engagements an den Theatern Görlitz, Coburg und des TfN-Hildesheim wechselte sie von 2010-2013 als 2. Kapellmeisterin und Assistentin von Generalmusikdirektor Frank Beermann an das Theater Chemnitz. Neben ihrer Operntätigkeit überzeugt Anja Bihlmaier gleichermaßen im sinfonischen Fach. So konzertierte sie erfolgreich mit Orchestern wie unter anderem den Stuttgarter Philharmonikern, dem Ensemble Resonanz, der Philharmonie Südwestfalen, dem Thessaloniki State Symphony Orchestra, dem Zhejiang Symphonie Orchester, dem Symphonieorchester des Mozarteum Salzburg, dem Orchestra of Colours Athen, dem Thessaloniki State Symphony Orchestra, der Philharmonie Südwestfalen und der Nordwestdeutschen Philharmonie.

 

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PRESSESTIMMEN

„…Anja Bihlmaier zeigte einmal mehr, dass sie zu den interessantesten Dirigenten ihrer Generation gehört. Hervorragend strukturierte sie bereits die Ouvertüre und koordinierte nicht nur das schwierige a-cappella-Quartett perfekt. Ihr Verdi hatte  Kontur, Präzision und Klasse,..“

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE/Stefan Mauß/12.16

„…Sehr überzeugend das Dirigat von Anja Bihlmaier, der Ersten Kapellmeisterin am Hause. Ein delikater, ohne jeglichen Lärmaufwand auskommender Verdi breitet sich aus. Federnde Elastizität statt Humtata.“

FRANKFURTER RUNDSCHAU/Judith von Sternburg/12.16

„…Vollends überzeugend gerät die erste Kasseler Operneinstudierung,…die 1. Kapellmeisterin sorgt am Pult des Staatsorchesters für rhythmische Spannung, geschärfte Akzente, aber auch feine Transparenz- ein profilierter Mozart Ton…“.

FRANKFURTER RUNDSCHAU/Georg Pepl/6.16

„…Über das episodische hinaus weist jedoch die musikalische Realisierung. Anja Bihlmaier, findet einen kraftvollen und zugleich sensiblen Mozart-Ton. Rhythmisch federnd und temporeich kommen die „Türkenmusiken“ daher. Dagegen verbinden feine Bläserfarben etwa bei Konstanzes Arie „Traurigkeit ward mir zum Lose“ transparente Leichtigkeit mit Tiefe….“

HNA /Werner Fritsch/6.16

„…Die Sensation des Abends fand einmal mehr vor der Bühne statt: Die junge Kapellmeisterin Anja Bihlmaier zeigte nach ihrem umjubelten »Werther« nun mit der »Rusalka«, dass sie zu den begabtesten Dirigentinnen und Dirigenten der jüngeren Generation gehört.“

DAS OPERNGLAS/Stefan Mauß/11.2015

 

„…Dirigentin Anja Bihlmaier wurde beim Schlussapplaus mit Jubel überschüttet und das zu Recht. Sie versteht es, Leidenschaftlichkeit und feinste Differenzierung gleichermaßen zu bedienen und in großen Bögen die Spannung, ja den Sog der Musik mitreißend und beeindruckend im Gesamtkonzept ihres Dirigates zu verbinden, das gänzlich überzeugt.“

OMM/Bernd Stopka/09.2015

 

„…dieser Massenet unter dieser Dirigentin, mit diesem Orchester einfach traumhaft schön, aufregend aggressiv und herrlich melancholisch.“

DeWeZ/Richard Peter/05.2015

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